Kaliumchlorid (MOP, Muriate of Potash) ist der am häufigsten eingesetzte Kalidünger und die wichtigste Kaliquelle der Weltlandwirtschaft. FUSHKOV GCG liefert Standard- und granuliertes MOP an landwirtschaftliche Abnehmer und Düngemittelhersteller weltweit zu Incoterms 2020.
Kaliumchlorid, KCl, wird aus unterirdischen Kalisalzlagerstätten im konventionellen Bergbau oder durch Solungsbergbau gewonnen und anschließend durch Flotation oder Kristallisation aufbereitet. MOP in Düngerqualität enthält mindestens 60 % Kalium, angegeben als K2O, was etwa 95 % KCl entspricht. Die rosa oder rote Farbe vieler Qualitäten stammt von Spuren von Eisenoxid; weißes MOP wird durch Kristallisation hergestellt und hat meist einen etwas höheren K2O-Gehalt. Zu den wichtigsten Exporteuren zählen Kanada, Russland und Belarus.
| Parameter | Typischer Wert |
|---|---|
| Kalium (K2O), min. | 60,0 % |
| Kaliumchlorid (KCl), typisch | ca. 95 % |
| Feuchtigkeit, max. | 0,5 % |
| Korngröße (granuliert) | 2–4 mm, mind. 90 % |
| Farbe | Rosa / rot oder weiß |
| HS-Code | 3104 20 |
Richtwerte für typische Handelsqualitäten. Die endgültige Spezifikation wird im Vertrag festgelegt; die endgültige Einreihung einer Partie bestätigt der Zollanmelder.
Kalium reguliert den Wasserhaushalt, festigt die Halme und verbessert die Qualität der Kulturen sowie ihre Widerstandsfähigkeit gegen Trockenheit und Krankheiten. MOP wird zu Getreide, Mais, Ölsaaten, Zuckerpflanzen, Reis und Grünland ausgebracht und ist die wichtigste Kaliumkomponente in Mischdüngern und Mehrnährstoffdüngern. Für chloridempfindliche Kulturen wie Tabak sowie einige Obst- und Gemüsekulturen wird häufig Kaliumsulfat bevorzugt.
MOP wird lose, in Big Bags oder in 50-kg-Säcken per Schiff, Bahn oder im multimodalen Verkehr versandt. Granuliertes MOP wird für lange Seetransporte und zum Mischen bevorzugt, da es weniger staubt und weniger zum Verbacken neigt.
Die Nährstoffformel gibt an: kein Stickstoff, kein Phosphor und 60 % Kalium, angegeben als K2O, jeweils in Gewichtsprozent.
Die Farbe ergibt sich aus Spuren von Eisenoxid und aus dem Herstellungsverfahren. Agronomisch liefern beide Kalium in derselben Chloridform; der K2O-Gehalt wird in der Spezifikation festgelegt.
Kaliumchlorid zur Verwendung als Düngemittel wird unter HS 3104 20 eingereiht. Die endgültige Einreihung einer Partie bestätigt der Zollanmelder.
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